Tag der Artenvielfalt an der Unteren Lavant
Mehr als 1.050 nachgewiesene Arten innerhalb von 24 Stunden
Rund 60 Forschende und Interessierte untersuchten Anfang Juli im Rahmen eines GEO-Tags der Artenvielfalt 24 Stunden lang das Europaschutzgebiet Untere Lavant zwischen St. Andrä und Lavamünd. Dabei wurden mehr als 1.050 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten nachgewiesen.
Besonders deutlich zeigt sich die Artenvielfalt in den renaturierten Flussabschnitten bei Aich. Durch die Wiederherstellung natürlicher Flussdynamik entstanden neue Lebensräume für zahlreiche seltene Arten, darunter Nachtreiher, Blauflügelige Sandschrecke und Spitze Teichbinse.
E.C.O. führte die Veranstaltung gemeinsam mit dem Ökoteam im Auftrag der Abteilung 8 des Landes Kärnten und in Kooperation mit dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal durch.