Biosphärenparks Äthiopien

Michael Jungmeier nimmt an Expertenbereisung teil.

Der äthiopische Wissenschaftsminister Ato Junedin Saddo ist überzeugt davon, dass „Äthiopien vor sehr großen Herausforderungen in der Entwicklungspolitik steht“. Um die nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes zu fördern, unterstützt er die Bildung eines Netzwerks von Biosphärenreservaten in Äthiopien. Auf Initiative und Einladung der äthiopischen Regierung machte sich eine internationale Expertengruppe ein Bild von der Situation.

Die Reise führte in das Gebiet um Lake Tana (Nilursprung), nach Lalibela, in die Bale-Berge mit dem Bale-Nationalpark, nach Sheik Hussein, zum Awash-Nationalpark und in das gerade entstehende Kaffee-Biosphärenreservat in der Kaffa-Region. „Die Entwicklung in dieser Region ist besonders zukunftsweisend, da die Planung in einem mustergültigen Beteiligungsprozess erfolgt“, berichtet Michael Jungmeier von seinen Eindrücken.
Den Abschluss und Höhepunkt der Reise bildete eine internationale Konferenz: der Präsident, mehrere Minister und auch Natarajan Ishwaran als Vertreter der UNESCO und legten ihre Sichtweisen zur Zukunft des Landes dar und diskutierten sie mit den Experten.

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